GWF Gas Energie
Bildquelle: Siemens AG, Munich/Berlin

Prozessoptimierungen durch erweitertes digitales Coriolis-Messgeräteportfolio

Siemens erweitert die Einsatzmöglichkeiten seiner digitalen Plattform Sitrans F C: Die digitalen Messumformer Sitrans FCT030 und FCT010 lassen sich nun mit den Coriolis-Messaufnehmern Sitrans F C MASS 2100 und FC300 bei kleinen Nennweiten von DI1.5 bis DN15 einsetzen.

Dadurch können Kunden Messungen geringer Durchflussmengen optimieren, etwa in Batch-, Dosierungs- und Abfüllanwendungen. Nutzer profitieren so branchenübergreifend – von der Chemie- bis zur Automobilindustrie – von der Messgenauigkeit von 0,1 % des Durchflusses beziehungsweise 0.5 kg/m3 bei Dichtemessung sowie der 100 Hz-Signalverarbeitung der Geräte. Die Aktualisierungsrate der übertragenen Signale sorgt für eine Genauigkeit, wie sie beispielsweise bei der Befüllung von Getränkeflaschen erforderlich ist.

Darüber hinaus wurde das Spektrum an Produkten erweitert, um diese auch in großen Nennweiten, wie sie in den Branchen Öl und Gas, Marine und Chemie üblich sind, einsetzbar zu machen: Den in den Nennweiten DN15 bis DN80 verfügbaren Messaufnehmer Sitrans FCS400 gibt es nun auch in DN100 und DN150. Damit eignet sich das FCS400 Portfolio für einen breiteren Einsatzbereich von Anwendungen bei OEM-Applikationen, Überwachungszyklen in der Pharma-, Nahrungs-und Genussmittelindustrie, über eichpflichtige Messungen im On-/ und Offshore-Bereich bis hin zu Bunkerprozessen auf Schiffen und der Messung von Schüttgütern in der chemischen Industrie. Der FCS400 verfügt über einen robusten Rahmen zur Halterung der vibrierenden Messrohre mit hoher Widerstandsfähigkeit gegenüber Prozessgeräuschen sowie unterschiedliche kompatible Prozessanschlüsse. Dadurch lässt er sich in verschiedenen Anwendungen, wie Standard, Hygiene und NAMUR, einsetzen.

Um die Flexibilität bei der Installation zu erhöhen und die Handhabung im Betrieb zu vereinfachen, hat Siemens zudem die Gerätelinie der Messumformer erweitert. Der Sitrans FCT030 verfügt über ein Gehäuse mit Wandhalterung und ermöglicht Konfigurationen aus der Ferne. Dies kann beispielsweise über die Kommunikation mit Modbus oder Profibus DP/PA erfolgen, dem Protokoll für Prozesse mit einem schnellen Datenaustausch. Die vollgrafische Anzeige, die über eine intuitive Menüstruktur und mehrere Setup-Programme verfügt, wurde optimiert, um Anwendern die Navigation zu erleichtern. Gleiches gilt für die SensorFlash® MicroSD-Karte, die mit Funktionen zur automatischen Messdatenerfassung und -dokumentation ergänzt worden ist. Somit werden sowohl Prozess- und Diagnosedaten, als auch geänderte Geräteeinstellungen mit bis zu 100 Einträgen pro Log automatisch gespeichert. Dies ermöglicht den Anwendern die Analyse von Prozessen zur Optimierung der Effizienz und Produktqualität.

(Quelle: Siemens AG)

Verwandte Themen
W2/Gascat Reglerprogramm für den deutschen Markt vervollständigt weiter
Die InfraTech vernetzt die Branche weiter
Markteinführung Gasaggregat weiter
Sonderteil: gat 2017 weiter
Interview: Markus Last, Hauptabteilungsleiter „Einkauf und Netze“ der Thüga AG weiter
Leuchtturmprojekte in der Energieversorgung weiter

Relevante Publikationen für Sie:

„green - chemistry“ – Synthese grüner Grundchemikalien unter Einsatz regenerativer Windenergie und Biogas Cover

„green - chemistry“ – Synthese grüner Grundchemikalien unter Einsatz regenerativer Windenergie und Biogas


Klaus Rademann / Thomas Ryll

mehr
„Gasbegleitstoffmessung im Griff?“ – Umsetzung der Anforderungen aus dem DVGW-Arbeitsblatt G 260 bei der Open Grid Europe GmbH Cover

„Gasbegleitstoffmessung im Griff?“ – Umsetzung der Anforderungen aus dem DVGW-Arbeitsblatt G 260 bei der Open Grid Europe GmbH


Dirk Schäfer / Ulrich George / Matthias Wißen / Heribert Kaesler / Martin Uhrig

mehr
„Erst schulen, dann baggern“ – Prävention gegen Schäden an Versorgungsleitungen bei Tiefbauarbeiten Cover

„Erst schulen, dann baggern“ – Prävention gegen Schäden an Versorgungsleitungen bei Tiefbauarbeiten


Bernhard Ott

mehr